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Ludwig-Süd-Nord-Bahn

GGP hat zur am 01.08.2018 auf der Internetseite der Frankenpost als „eine der größten Bauaktion an der 172 Jahre alten Ludwig-Süd-Nord-Bahn“ beschriebenen Maßnahme die Plan- und Ausschreibungsunterlagen für die Erneuerung bzw. Instandsetzung für drei Brückenbauwerke erstellt.

EÜ über den Prötschenbach km 57,523

Das Bauwerk wird abgebrochen und als Stahlbetonrahmen neu hergestellt. Um die Unterbrechung des Bahnverkehres zu minimieren und die für die EÜ km 59,206 und km 59,366 angemeldeten Sperrpausen nutzen zu können, wurde durch GGP die Herstellung des Neubaus auf einer Vorfertigungsfläche geplant.
In der Sperrpause wird die Gewölbebrücke abgebrochen und die neuen Bauteile mit einem Mobilkran eingehoben.
Die für die Flutbrücken erarbeitete Lösung zum Erhalt konnte für dieses Bauwerk nicht umgesetzt werden, da im Bestand keine ausreichende Überdeckung zwischen Gleis und Bauwerk vorhanden ist.

Flutbrücken EÜ km 59,206 und km 59,366

Um die Unterbrechung des Bahnverkehres zu minimieren hat GGP statt der ursprünglich vorgesehenen vollständigen Erneuerung der Flutbrücken deren Instandsetzung geplant.

Bei der durch GGP vorgesehenen Ausführung werden lediglich die verschlissenen Bauteile (Fahrbahnplatte, Randwege und Geländer) erneuert. Die zum Austausch vorgesehenen Bauteile wurden bei einem ersten Umbau 1931 ergänzt.
Die erhaltenswerten tragfähigen Bauteile werden instandgesetzt. Dadurch ist es möglich die beiden 1845 und 1874 errichteten charakteristischen Bauwerke der zwischen 1843 und 1854 abschnittsweise eröffneten Ludwig-Süd-Nord-Bahn zu erhalten. Hierfür wurden frühzeitig Abstimmungen mit dem Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und der Denkmalschutzbehörde der Stadt Kulmbach geführt.

Nach der Fertigstellung entsprechen die Bauwerke ohne Einschränkung den aktuellen Richtlinien der DB AG und sind damit „fit“ für die nächste Nutzungsperiode.

zum Zeitungsartikel:
https://www.frankenpost.de/region/kulmbach/Bahn-Bruecken-mit-neuen-Luecken;art83417,6257735